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23.09.2017

„Die Bibel als Brücke der Christen“ – Fest der Ökumene mit Bischof Hanke

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und die evangelische Regionalbischöfin Gisela Bornowski beim Fest der Ökumene; pde-Foto: Bernhard Löhlein

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und die evangelische Regionalbischöfin Gisela Bornowski beim Fest der Ökumene; pde-Foto: Bernhard Löhlein

Heidenheim. (pde) – Die Bibel mit all ihren Facetten stand im Mittelpunkt beim „Fest der Ökumene“ im mittelfränkischen Kloster Heidenheim. Bei einer Podiumsdiskussion hoben die evangelische Regionalbischöfin Gisela Bornowski und der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke die Bedeutung der Heiligen Schrift für die Christen hervor. „Die Heilige Schrift ist eine wunderbare Brücke zwischen allen Getauften. Sie ist die Grundlage unseres Glaubens. Dessen sollten wir uns bewusst werden“, betonte Bischof Hanke. Darum sei es wichtig, dass alle Christen, gerade auch in ökumenischen Bibelkreisen, das Wort Gottes teilen. „Gott will mit den Menschen in einen Dialog treten. Und wenn wir Menschen den Dialogfaden mit Gott aufnehmen wollen, dann ist die Heilige Schrift unerlässlich“, so Bischof Hanke weiter. Die Regionalbischöfin für den Kreis Ansbach-Würzburg ergänzte: „Die Bibel ist das Fundament der Ökumene.“ Gerade im Jahr des Reformationsgedenkens hätten beide Konfessionen wieder stärker auf das Wort Gottes geschaut. Darum sei sowohl eine neue Einheitsübersetzung als auch eine neue Lutherübersetzung herausgegeben worden. Für Bornowski ein Zeichen dafür, dass beide Kirchen erkannt hätten, wie aktuell die Bibel bis heute sei.


Dem „Fest der Ökumene“ gingen verschiedene Workshops voraus, bei denen sich die Teilnehmer unter dem Motto „Die Bibel, wen juckt die noch?“ auf unterschiedliche Weise mit der Heiligen Schrift auseinander gesetzt hatten: vom ökumenischen Bibel-Teilen über Gleichnisse im Film bis hin zum Nachspielen biblischer Geschichten. Den Abschluss bildete eine ökumenische Vesper in der Kirche. Eingeladen zum „Fest der Ökumene“ hatte der Zweckverband Heidenheim in Kooperation mit der Ökumene-Kommission und dem Diözesanbildungswerk des Bistums Eichstätt.

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